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Pfr. Dieter Hogenkamp bei der Einführung am 02.09.17 - RN-Foto: Theo WoltersSa, 02.09.17 - Pfarrer Dieter Hogenkamp eingeführt

Ruhr Nachrichten vom 11.09.17
Die Zeit ohne einen Pfarrrer ist in St. Vitus beendet. Dechant Klemens Schneider überreichte am Samstagabend beim Einführungsgottesdienst Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!die Ernennungsurkunde zum Pfarrer der Gemeinde. 

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„Allein bin ich wirklich wenig nütze, auch wenn das heute einen anderen Anschein hat“, so der neue Pfarrer in seiner ersten Predigt. Er sei angewiesen auf die Christen, die sich ehrenamtlich engagieren, auf diejenigen, die hauptamtlich mitarbeiten, auf alle, die hier ihren Glauben lebten. Hogenkamp: „Ich hoffe auf ein gutes und fruchtbringendes Miteinander. Und dazu schon jetzt meine Bitte, dass Sie nicht nur über mich, sondern vor allem mit mir reden.“

Priester sollten ja vieles vermögen, eines könnten sie sicherlich nicht: Hellsehen, ohne Gespräch zu wissen, was ein anderer denkt, fühlt oder möchte. „Deshalb, sprechen sie bitte mit mir, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Die Menschen, die die Gemeinde bilden, sind der Schatz der Kirche. Die Menschen, die sich am Sonntag zur Feier des Gottesdienstes versammeln. Oder wie es im Olfener Pastoralplan mit einem Wort von Papst Johannes Paul II steht: 'Der Mensch ist der Weg der Kirche'“, sagte Hogenkamp.

Er sei auch sehr froh, in Dülmen so viele Christen erlebt zu haben, die sich ehrenamtlich und als Angestellte in der Gemeinde engagieren und diese mittragen würden. „So sehr ich mich auch jetzt auf die neue Aufgabe hier in Olfen freue, so traurig bin ich auch darüber, mit den Christen in Dülmen den Weg nicht weitergehen zu können“, so der Pfarrer.

Hogenkamp bedankte sich bei seinen Vorgängern Oskar Müller, Bernd de Baey und Bernhard Lütkemöller für ihre Arbeit in der Kirche von Olfen und Vinnum: „Durch ihre Arbeit übernehme ich ein wohl bestelltes Erbe.“

Bürgermeister Wilhelm Sendermann
begrüßte den neuen Pfarrer in der Steverstadt. „Wir sind froh und glücklich, dass wir nach einer Zeit des Wartens wieder einen neuen katholischen Pfarrer haben“, so der Bürgermeister. Die Gemeinde brauche dringend einen Pfarrer, der im Pfarrhaus wohne, der ansprechbar sei, wenn er gebraucht werde und der die katholische Kirche repräsentiere.

Dieter Hogenkmap habe sich für eine lebendige Gemeinde entschieden. „In einer Stadt, in der die Kirchengemeinden und die politische Gemeinde sehr oft positiv zusammenarbeiten. Ich darf Ihnen versichern, die politische Gemeinde und ich freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Diese Zusammenarbeit sei für Olfen unverzichtbar. Es gehe immer um das Wohl der Mitmenschen. Die Politik stehe in der Verantwortung, den Bürgern die materiellen Grundlagen zu sichern und Strukturen zu schaffen, die ein menschenwürdiges Dasein garantieren. Sendermann: „Die Kirchen sehen es darüber hinaus als ihre Aufgabe an, Glauben und innere Orientierung, Hoffnung und Lebenssinn zu vermitteln.“

Thorsten Melchert
Auch Thorsten Melchert, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, begrüßte Dieter Hogenkamp. „Wir haben uns schon zusammengesetzt, um uns etwas kennenzulernen. Ich freue mich über deine direkte, unkomplizierte und offene Art“ so Melchert. Er habe den Eindruck, man werde gut miteinander auskommen.

„Frischen Wind wirst du sicherlich hineinbringen, manches anders machen, manches ähnlich wie der ein oder andere deiner Vorgänger. Dafür wünsche ich dir, der Kirchengemeinde St. Vitus und uns allen in Olfen Gottes reichen Segen für heute und alle Tage, die da kommen mögen.“

Theo Wolters

dabei und haben viele Fotos in der Kirche gemacht.
 
  • Einführung von Dieter Hogenkamp als Pfarrer von St. Vitus.

    Einführung von Dieter Hogenkamp als Pfarrer von St. Vitus. Foto: Theo Wolters

„Allein bin ich wirklich wenig nütze, auch wenn das heute einen anderen Anschein hat“, so der neue Pfarrer in seiner ersten Predigt. Er sei angewiesen auf die Christen, die sich ehrenamtlich engagieren, auf diejenigen, die hauptamtlich mitarbeiten, auf alle, die hier ihren Glauben lebten. Hogenkamp: „Ich hoffe auf ein gutes und fruchtbringendes Miteinander. Und dazu schon jetzt meine Bitte, dass Sie nicht nur über mich, sondern vor allem mit mir reden.“

Priester sollten ja vieles vermögen, eines könnten sie sicherlich nicht: Hellsehen, ohne Gespräch zu wissen, was ein anderer denkt, fühlt oder möchte. „Deshalb, sprechen sie bitte mit mir, wenn sie etwas auf dem Herzen haben.“

Dank an Vorgänger

„Die Menschen, die die Gemeinde bilden, sind der Schatz der Kirche. Die Menschen, die sich am Sonntag zur Feier des Gottesdienstes versammeln. Oder wie es im Olfener Pastoralplan mit einem Wort von Papst Johannes Paul II steht: 'Der Mensch ist der Weg der Kirche'“, sagte Hogenkamp.