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Reuter 2017

Martin Reuter
Pastoralreferent
Kirchstr. 17
02595 - 96 16 65
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seit 2010 in Olfen

 

Damit Sie mich schon ein wenig kennen lernen
Gemeinsam Unterwegs 2010

Mein Name ist Martin Reuter, ich bin 1978 geboren und in Selm in einer sechsköpfigen Familie aufgewachsen. Durch meine Herkunft ist mir Olfen natürlich schon seit meiner Kindheit bekannt.

Während meiner Schulzeit, die 1998 mit dem Abitur am Gymnasium in Selm endete, war ich immer in meiner Heimatgemeinde St. Ludger engagiert. Aus diesem Engagement heraus entwickelte sich der Entschluss, den Beruf des Pastoralreferenten anzusteuern, wozu ich den Weg über das Studium der Religionspädagogik an der Katholischen Fachhochschule in Paderborn gewählt habe. Nach Abschluss des Studiums 2002 folgte ein erstes Jahr als Pastoralassistent in der Gemeinde St. Ida in Münster-Gremmendorf.

Im Anschluss daran folgte für drei Jahre ein weiteres Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, da Pastoralreferenten in unserem Bistum bis vor einem Jahr einen zweiten Beruf vorweisen müssen. Der Weg nach Duisburg bedeutete zudem die Mitarbeit im Pastoralen Dienst der Pfarrgemeinde St. Johannes in Duisburg-Homberg, wo ich vielfältige und sehr wertvolle Erfahrungen in der Gemeindearbeit sammeln konnte.

Die weitere Ausbildung führte mich dann als Pastoralassistent in die Pfarrgemeinde Anna Katharina in Coesfeld. Dort konnte ich eine fusionierte Pfarrgemeinde mit vier Kirchtürmen erleben. Eine für mich wie für die Menschen vor Ort neue Erfahrung: Gemeinsam nach Wegen zu suchen, eine neue Identität unter Wahrung der Traditionen zu finden. Die guten und fruchtbaren Jahre der Ausbildung konnte ich schließlich im Januar 2008 erfolgreich beenden.

Bevor es für mich aber als Pastoralreferent in eine erste Stelle gehen sollte, habe ich mir 2008 einen kleinen Traum erfüllt: Für ein halbes Jahr war ich im Rahmen eines Freiwilligendienstes in der Deutschsprachigen Katholischen Gemeinde in Kapstadt, Südafrika, tätig. Dort konnte ich neue Formen der Seelsorge und auch ganz andere, neue Erfahrungen machen: Von der Touristenseelsorge und hauswirtschaftlichen Diensten im Gästehaus der Gemeinde, über Gottesdienste und Predigtdienste bis hin zur caritativen Arbeit mit Menschen mit HIV/AIDS waren vielfältige Aufgaben zu erledigen. Eine wunderbare Zeit, die ich nicht missen möchte und von der ich noch immer zehre.

Die erste Stelle als Pastoralreferent brachte mich nach Bockum-Hövel, Pfarrgemeinde HeiligGeist. Dort war ich in der ganzen Bandbreite des Pastoralen Dienstes tätig. Ein Schwerpunkt war die Firmvorbereitung sowie der Kontakt zu drei Schulen (Grundschule, Realschule, Hauptschule).

Seit Mai 2010 bin ich nun hier in Olfen in der Pfarrgemeinde sowie in der Wolfhelmschule als Schulseelsorger tätig.

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„Was wird aus mir einmal werden?“

 

Eine Frage, die Du Dir sicherlich schon einmal gestellt hast: „Was wird aus mir werden?“

Oder:
„Schaffe ich den Abschluss hier an der Schule?“

„Was mache ich nach der Schule?“

„Werde ich einmal eine Familie haben?“

Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Klar, Deine Noten können Dir manches dazu sagen – aber ist das alles?

 

Der Blick in die Zukunft ist schwierig. Neue Studien sagen, dass viele Jugendliche Angst vor der Zukunft haben: Vor Armut, vor Arbeitslosigkeit, vorm Alleinsein….

 

Sorgen, die verständlich sind. Doch sicher kann sich niemand sein, was die Zukunft bringt. Das Hier, das Heute das ist das Entscheidende, was die Zukunft beeinflussen kann.

 

In der Bibel wird öfter davon berichtet, dass Jesus darüber sprach, dass unsere Sorgen um Geld oder Reichtum oder Kleidung oder Essen nicht wirklich weiterhelfen. Er sagte:

Macht euch keine Sorgen um euer Leben –

was ihr essen oder trinken sollt.

Oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt.

Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken?

Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung?

Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht,

sie sammeln keine Vorräte in Scheunen:

Und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.

Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Matthäus 6, 25f. – basisbibel.de/nt_32)

 

Klar, Sorgen sind nur allzu menschlich, sie gehören dazu. Sorgen um das Alltägliche wie Essen, Trinken, Kleidung also auch. Aber bringen sie uns weiter?

 

Ich glaube, dass wir vertrauen dürfen. So meint es auch Jesus.

Vertrauen darauf, dass das Leben gut verläuft – trotz aller Sorgen und Ängste.

Vertrauen darauf, dass die Zukunft so wird, wie wir es uns erhoffen – trotz aller Rückschläge und Zweifel.

 

Und wenn wir dann im Hier und Heute das tun, was wir für richtig halten, dann geht es in die richtige Richtung.

 

Vertraust Du?