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Kirchstr2Kirchstraße 19, 59399 Olfen

Rundumblick in der 2016 neu gestalteten Kirche ...


Abschnitte:      
Die Geschichte
Das Portal
Der Grundriss
Der Turm
Mittel- und Seitenschiffe
Der Altarraum
Die Josefskapelle
Die Taufkapelle
Der Kreuzweg
Die Beichtstühle
Die Sakristei
Der hl. Vitus
Die hl. Katharina
Die Mutter Gotes
Orgel
Kreuze
Missionstafel

 

Die Geschichte  
St. Vitus Olfen Ein Neubau wurde nach dem großen Brand in Olfen für notwendig erachtet, da die alte Kirche für die stark gewachsene Gemeinde zu klein geworden war.
Die neue Kirche sollte 800 Sitzplätze und weitere 400 Stehplätze haben.

Der Grundstein für die heutige Pfarrkirche wurde von Pfr. Franz Dornemann am 03. Juni 1877 an der östlichen Spitze des Chores gelegt.

Der Chor und das Querschiff wurden am 1. Mai 1878 eingeweiht, und es konnte die erste HI. Messe gefeiert werden.

Das Langhaus der Kirche wurde am 1.11.1879 fertig gestellt.
Der Turm war noch im Bau.

Die fertige Kirche konnte Bischof Johannes Bernhard Brinkmann am 06.10.1885 als Pfarrkirche einweihen.

 

Das Portal  
Hauptportal
Durch das gotische Portal an der Westseite betreten wir die Kirche.
Das Relief oberhalb des Portals zeigt Jesus, der die Kinder segnet.

Gegenüber liegt der Altarraum, der - wie bei allen Kirchen - in Richtung Osten weist.
Im Osten geht die Sonne auf. Diesem aufgehenden Licht wenden wir Christen uns zu. Denn Jesus Christus hat gesagt: "Ich bin das Licht der Welt".

Der Grundriss  

Grundriss der Kirche St. Vitus


Technische Daten

Die äußere Länge unserer Kirche beträgt 46,10 m, die innere Länge 44,70 m.
Die äußere Breite beträgt 21,55 m, die innere Breite 20,25 m.
Das Querschiff ragt ca. 25 cm über die Gesamtbreite hinaus.
Die innere Höhe der Kirche erreicht 16,55 m.
Der Turm hat eine Höhe von 66 m.
Kreuz und Hahn sind 2 m hoch.
1.113.600 Steine wurden verbaut.

Der Turm  

turm


Der Kirchturm der Kirche besteht aus zwei Teilen.

Unten ist der gemauerte Turm. Bei einigen Kirchen erinnert er an den Turm einer Burg. Und tatsächlich ist es so, dass früher Zuflucht vor angreifenden Feinden in den stark gemauerten Kirchen gesucht wurde.
Den zweiten Teil des Turmes bildet der Turmhelm. Auf der Spitze des Turmhelmes befindet sich das Kreuz und der Hahn als Symbol für unseren christlichen Glauben.
Als die Kirchen nicht mehr als Ort der Verteidigung gebraucht wurden, begann man die Türme der Kirchen zur Ehre Gottes immer höher und schöner zu bauen. Der Turm als sich erhebendes Bauwerk sollte die Verbindung zum Himmel aufzeigen.
Der Turm trägt die Glocken. Sie rufen über alle Dächer hinweg die Gläubigen zu Andacht, Gebet und Gottesdiensten.

   Mittel- und Seitenschiffe
schiff


Der Haupteingang unserer Kirche befindet sich unter dem Glockenturm.
An der linken und rechten Seite gibt es jeweils einen Seiteneingang.
Das Mittelschiff hat eine sehr hohe Decke. Es ist ein Deckengewölbe. Schöne gemalte Ornamenten verzieren sie.
Die Decke der Seitenschiffe ist deutlich tiefer.
Im Mittel- und in den Seitenschiffen haben vier lange Reihen mit Bänken Platz.
Weiter vorne in der Kirche bilden die Josefkapelle und der Bereich der Sakristei das Querschiff.
So hat der Grundriss der Kirche eine Kreuzform.
Links und rechts vom Mittelschiff liegen die Seitenschiffe. Sie werden durch die Säulen von einander getrennt.
Dort, wo sich Mittelschiff und Querschiff treffen bildet sich der Mittelpunkt der Kirche. In diesem Bereich steht in der Kirche der Altar.

 

Der Altarraum  
chorkreuz2
Im Altarraum stehen der Altar, der Tabernakel, das Lesepult und im Hintergrund das Chorgestühl.
Im Jahr 1977 wurde der Altar, der Tabernakel und das Lesepult vom Bildhauer Rudolf Peer aus Köln geschaffen und in der Kirche aufgestellt.
Seit Juni 1980 schmückt ein großes Kreuz den Altarraum. (Der Korpus hing vorher am Wegekreuz an der Selmer Straße.)
Der Altar

Der Altar ist der Mittelpunkt in jedem Gottesdienst. Er ist der Tisch, an dem der Priester das heilige Mahl feiert. Um ihn herum ist viel Platz. So können sich hier große Gruppen versammeln. Zur Ehre Gottes stehen auf dem Altar Kerzen und Blumen und sorgen für eine festliche Stimmung.
Der heutige Altar wurde am 11. Juni 1978 geweiht. Aus dem früheren Altar wurden die Reliquien der Heiligen Auctus und Eulogius beigesetzt.
Auf der rechten Seite steht der Tabernakel. Hier wird der Leib Christi in Form der geweihten Hostien in einem Tresor aufbewahrt.
Als Wohnung Gottes ist der Tabernakel natürlich besonders schön gestaltet und verziert. Er besteht, ebenso wie Altar und Lesepult, aus Marmor (Kristallino Claro) und Bronzeplatten. Es sind die vier Wesen der Offenbarung dargestellt, die vom geheimnisvollen und gegenwärtigen Gott erzählen.
Auf einem Vorsprung am Tabernakel steht das „Ewige Licht" es brennt und leuchtet immer und zeigt den Christen, dass Gott anwesend ist.

 

Das Lesepult (Ambo) Links vom Altar steht das Lesepult (Ambo). Von hier wird das Wort Gottes verkündet. Ein Lektor liest aus der Bibel die Lesung. Der Priester liest das Evangelium. Von hier hält der Priester auch seine Predigt und liest die Bekanntmachungen für die Gemeinde.
Altarfahnen Die vier Altarfahnen am Altar
Die Josefkapelle  
Josefkapelle
Diese Kapelle ist dem hl. Josef geweiht und trägt daher seinen Namen. Hier steht eine geschnitzte Joseffigur mit dem Jesuskind.
In der Kapelle werden gelegentlich Andachten im kleinen Rahmen gefeiert.
Die Taufkapelle  
Taufstein in St. Vitus
In der Taufkapelle - vorne rechts neben dem Altar - befindet sich der romanische Taufbrunnen. Hier werden die Taufen gespendet.
Der Taufstein ist im 13. Jahrhundert aus dem Sandstein der Baumberge gehauen. Er ist also über 700 Jahre alt.
Um 1880 wurde er aus der Kirche entfernt und sollte vergraben werden. Graf von Wedel kaufte ihn und brachte ihn ins Schloss Sandfort.
Am 26.03.1952 wurde er in feierlicher Weise der Kirchengemeinde (durch Landtausch) zurückgegeben.
Der Kreuzweg  
Kreuzweg in St. Vitus
An den Seitenwänden der Kirche hängen 14 Bilder. Sie zeigen die einzelnen Stationen des Leidensweges Jesu.
Die Stationen des Kreuzweges sind auch in den Straßen unserer Stadt zu finden. Dieser Kreuzweg beginnt am Friedhof, folgt dem Fußweg in Richtung „Alte Fahrt", führt am Kanalstadion vorbei über den Dammweg zur Freiherr-von-Stein-Straße. Am St. Vitus-Kindergarten befindet sich die letzte Station.
Die Beichtstühle  
Die alten Beichtstühle
In den Beichtstühlen ist hinter der mittlern Tür der Platz für den Priester. Von der linken oder der rechten Seite können die Gläubigen in den Beichtstuhl treten um mit den Priester zu sprechen. Sie bereuen ihre Sünden.
Durch den Priester kann Gott uns unsere Schuld vergeben.
Die umgestalteten Beichtstühle Zwei Beichtstühle sind so erweitert, dass ein offenes Gespräch geführt werden kann.
Die Sakristei  
Fenster in der Sakristeidie neuen Schränke


16.09.08 - Sakristeieinweihung nach deren Umbau

Am Tag der Visitation durch Weihbischof Dr. Josef Voss in Olfen wurde folgende Urkunde in den Grundstein der erweiterten Sakristei eingelassen:
Im Jahre des Herrn 2008 wurde am 16. September diese Urkunde in das Mauerwerk der Sakristei der St. Vitus-Kirche eingelassen. Im Zuge der Sanierung der bestehenden Sakristei wurde ein neuer Erweiterungsbau errichtet. Der Anbau enthält eine behindertengerechte Toilette, einen Abstellraum sowie einen Flurraum zur Unterbringung von Paramentenschränken und Messdienergewändern. Die bestehende Sakristei erwies sich vor allem an hohen Festtagen als zu klein und zu unzweckmäßig für die Vorbereitung auf die Liturgie. Die mit dem II. Vatikanischen Konzil erneuerte Liturgie sieht viele Dienste vor, die von Gemeindemitgliedern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen übernommen werden. Dies setzt eine gemeinsame Vorbereitung und gute Absprachen voraus. Am 16. September 2008 weilt Weihbischof Dr. Josef Voß in Olfen zur Visitation der St. Vitus-Gemeinde. So nehmen wir diesen Tag zum Anlass der Hinterlegung dieses Schreibens für zukünftige Generationen, verbunden mit der vertrauensvollen Bitte um Gottes Hilfe und um die Fürsprache der Gottesmutter Maria und unseres Pfarrpatrons, des Heiligen Vitus. Möge das Gotteslob, das hier in der Kirche zu unterschiedlichsten Anlässen angestimmt wird, vielen Menschen heute und in Zukunft dazu verhelfen, in ihrem Leben Sinn zu erfahren und Orientierung zu finden. Möge Gottes große Liebe zu uns Menschen an diesem Ort des Heils erfahrbar sein im persönlichen Gebet und in der Feier der Liturgie.
Unterschrieben haben neben Weihbischof Dr. Josef Voss und Pastor Bernd de Baey Bürgermeister Josef Himmelmann, die anwesenden Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates sowie die am Bau beteiligten Handwerker.
Siehe auch Bericht über die Sakristeierweiterung

 

 

Die Fenster in der neuen Sakristei zeigen den Hl. Lambertus, die Heilige Katharina von Alexandrien, die Gottesmutter mit Kind und den Heiligen Josef.
Es sind Bilder aus dem Ende des 19. Jahrhunderts ähnlich denen, mit denen die St. Vitus-Pfarrkirche bis zum Jahre 1974 ausgeschmückt war.
Im Zuge der Renovierung und des Ausbaus der Sakristei wurden die Fenster repariert und neu verbleit, so wie auf das Maß der Sakristeifenster zugeschnitten und eingesetzt.

 

Patron der Gemeinde ist der hl. Vitus
Heiliger Vitus (Veit)
Die Pfarrkirche ist nach dem heiligen Vitus benannt und geweiht.

Vitus wurde im Jahre 303 in Mazara auf Sizilien aufgrund seines christlichen Glaubens zu Tode gefoltert.
Der Heilige, dessen Name vom lateinischen Wort vita (Leben) abgeleitet werden kann und dessen Gedächtnis am 15. Juni gefeiert wird, bleibt durch unsere Kirche in lebendigem Gedächtnis.

Das Fenster in der Josefkapelle zeigt den hl. Vitus Das Fenster in der Josefkapelle zeigt den hl. Vitus.

Das Vitus-Fenster wurde bei der Renovierung der Kirche im Jahre 1974 für die Josefskapelle erstellt.
vitusfolter Das Relief vom hl. Vitus befindet sich in der Wand der Taufkapelle.

Es stellt die Folterungsszene dar, in der Vitus in einem Kessel mit siedendem Öl steckt und diese Folter - der Überlieferung nach - ohne Schaden übersteht.
vitussaule Als Statue ist der hI. Vitus an der vordern linken Säule im Mittelschiff zu sehen.
An dieser Stelle war früher eine Kanzel angebracht. Eine Kanzel ist wie ein Balkon, auf den sich die Priester gestellt haben um zu predigen. So konnten die Leute ihn besser sehen und hören. (Es gab damals noch keine Lautsprecheranlage.)
Conpatronin ist die hl. Katharina von Alexandrien
Todesszene der hl. Katharina
Die hl. Katharina ist die zweite Namenspatronen unserer Gemeinde.

Links neben dem Altarraum ist das Relief mit der Darstellung der Todesszene der hl. Katharina von Alexandrien in die Wand eingelassen.
hl. Katharina Eine Statue der heiligen Katharina ist an der Säule zum Seitenschiff der Josefkapelle aufgestellt.
Gottesmutter Maria
StrahenmadonnaStrahlenmadonne, im Hintergund die Kapelle 2014MadonnaMariaMariaMarienaltar im Mai
   
Orgel  
Orgel in St. Vitus


Hinten in der Kirche über dem Hauptportal befindet sich die Orgelbühne, auf der die Orgel der Kirche untergebracht ist.
Der Verein Pro Organo hat sich zum Ziel gesetzt, die Orgel zu renovieren.

Die neue Orgel
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Vortragekreuz  
Vortragekreuz
Ein wunderschönes Vortragekreuz, das zu vielen Anlässen beim Umzug der Gemeinde genutzt wird.
Missionskreuz  
Missionskreuz
Das Missionskreuz aus dem Jahre 1710/1720 hing früher hinten in der Kirche und hängt heute im Pfarrhaus im Gruppenraum.
Missionstafel  
Missionstafel
Die Missionstafel befindet sich außen auf der Rückseite der Kirche.

 

Kirchenführung für Kinder

Pfr. Bernhard Lütkemöller hat eine Kirchenführung erstellt, die auf einfache Weise die Gestaltung der Kirche erklärt.

WeihwasserbeckenKreuzzeichenWeihwasserbecken
In der Nähe jeder Kirchentür findet ihr ein Weihwasserbecken. Wenn wir in die Kirche kommen, tauchen wir die Finger in das Wasser und machen ein Kreuzzeichen:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ So erinnern wir uns daran, dass wir durch die Taufe zu Gotteskindern geworden sind.